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Small Caps – So findest du attraktive Nebenwerte

  • Beitrag zuletzt geändert am:26 März 2024
  • Beitrags-Kategorie:Indizes
  • Lesedauer:24 min Lesezeit

Small Caps, also Aktien von Unternehmen mit einer geringen Marktkapitalisierung, bergen oft großes Renditepotenzial. Allerdings ist die Analyse und Auswahl solcher Unternehmen auch eine Herausforderung. In diesem ausführlichen Artikel erfährst du alle wichtigen Details, worauf du bei der Small Cap Investition achten solltest und wie du die chancenreichen Perlen am Aktienmarkt findest.

Was sind Small Caps?

Als Small Caps oder Nebenwerte werden Aktien von Unternehmen mit einer relativ niedrigen Marktkapitalisierung bezeichnet. Es existiert keine einheitliche Definition, ab welcher Schwelle ein Unternehmen als Small Cap gilt. Üblicherweise liegt die Grenze bei einer Marktkapitalisierung zwischen 150 Millionen und 500 Millionen Euro. Zum Vergleich: Large Cap Unternehmen weisen eine Marktkapitalisierung von mehr als 10 Milliarden Euro auf.

DAX40 grau

Die Einteilung in Large, Mid und Small Caps erfolgt meist auch anhand der Zugehörigkeit zu bestimmten Aktienindizes:

KategorieAktienindizes
Large CapsDAX, EuroStoxx 50, S&P 500
Mid CapsMDAX, SDAX
Small CapsSDAX, TecDAX
Beispiele für Large Caps, Mid Caps und Small Caps

SDAX: Obwohl der SDAX auch zu den Mid-Cap-Indizes gehört, enthält er auch kleinere Unternehmen, die als Small Caps eingestuft werden können

Weitere gängige Small Cap Indizes sind beispielsweise der Russell 2000 Index, Stoxx Europe Small 200 oder Europas Aktienindex Stoxx Europe 600.

Die relative geringe Größe und der niedrige Bekanntheitsgrad von Small Cap Unternehmen im Vergleich zu Large Caps bringt bestimmte Vor- und Nachteile für Investoren mit sich:

Vorteile von Small Caps

AspekteSmall Caps
Hohes Wachstumspotenzial– Befinden sich oft in der Expansionsphase mit hohen Wachstumsraten
– Großes Marktpotenzial
Weniger konjunkturabhängig– Meist spezialisiertes Geschäftsmodell
– Geringere Anfälligkeit für konjunkturelle Schwankungen
Übernahmefantasie– Als potenzielle Übernahmekandidaten für Großkonzerne angesehen
– Hohe Renditechancen durch Übernahmen
Hohe Renditen– Bei positiver Geschäftsentwicklung höhere Renditen aufgrund höheren Risikos
Vorteile Small Caps

Nachteile von Small Caps

AspekteSmall Caps
Geringe Liquidität– Schwieriger Kauf/Verkauf großer Positionen aufgrund niedriger Marktkapitalisierung und geringem Handelsvolumen
Hohe Volatilität– Größere Kurschwankungen als bei Large Caps
– Erhöhte Verlustgefahr
Wenig Transparenz– Meist weniger umfangreiche Analyse
– Eingeschränkter Zugang zu Finanzberichten und Unternehmenszahlen
Höheres Risiko– Geringere Diversifikation
– Höheres unternehmerisches Risiko aufgrund eines Geschäftsfeldes
Nachteile Small Caps

Trotz der höheren Risiken können sich Investitionen in Small Caps aufgrund der möglichen überdurchschnittlichen Renditen lohnen. Wichtig sind eine sorgfältige Titelauswahl und Analyse sowie eine breite Streuung über verschiedene Unternehmen und Branchen hinweg.

Small Cap Investition – Worauf kommt es an?

Bei der Investition in Small Caps gibt es bestimmte Aspekte, die du beachten solltest, um erfolgreich attraktive Renditen zu erzielen.

Breite Streuung ist das A und O

Aufgrund der höheren Volatilität von Small Caps ist eine breite Streuung über verschiedene Titel essentiell. Du solltest nur einen kleinen Teil deines Portfolios, etwa 5-10%, in Small Caps investieren. Empfehlenswert sind mindestens 10 bis 15 verschiedene Small Cap Aktien über unterschiedliche Branchen und Länder hinweg.

Durch die große Titelzahl verringerst du einerseits das unternehmensspezifische Risiko. Andererseits profitierst du auch von unterschiedlichen Zyklen verschiedener Branchen. Bricht eine Branche wie etwa Biotech ein, können andere Sektoren dies kompensieren.

Small Caps - Aufteilung

Idealerweise kombinierst du deine Small Cap Investments mit soliden Large Caps als Stabilitätsanker. Eine bewährte Aufteilung sind beispielsweise 70% Large Caps, 20% Mid Caps und 10% Small Caps.

Fokus auf Wachstumswerte

Bei der gezielten Auswahl einzelner Small Cap Titel solltest du dich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussieren, die noch am Anfang ihrer Erfolgsgeschichte stehen. In der Expansionsphase versprechen Youngster die größten Renditechancen.

Gerade in trendstarken Zukunftsbranchen wie Biotech, IT oder Clean Energy tummeln sich spannende Wachstumsunternehmen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen. Hier findest du die Highflyer von morgen.

Meide dagegen reife Value-Titel altbekannter Branchen mit begrenztem Wachstum. Deren Kurse stagnieren meist über längere Zeit oder bewegen sich nur im Gleichschritt mit dem Gesamtmarkt.

Auf Qualität achten

Bei der Small Cap Auswahl ist eine eingehende Analyse der Qualität und Finanzkraft des Unternehmens unerlässlich. Achte insbesondere auf folgende Aspekte:

  • Solide Bilanz: Das Unternehmen sollte über eine solide Bilanz mit moderatem Verschuldungsgrad verfügen. Hohe Cashflows und Margen sind weitere Qualitätsmerkmale.
  • Starkes Management: Das Top-Management muss über die nötige Branchenexpertise sowie Leadership-Qualitäten verfügen, um das Unternehmen auch in schwierigen Zeiten steuern zu können.
  • Nachhaltiges Geschäftsmodell: Die Produkte und der Geschäftsansatz sollten ein langfristiges Wachstum und Wettbewerbsvorteile versprechen. Meide hochspekulative Geschäftsmodelle.
  • Intakte Wachstumstreiber: Die wesentlichen Treiber des bisherigen Wachstums müssen weiterhin intakt sein und für zukünftiges Expansionspotenzial sorgen.

Vermeide hochverschuldete Zombie-Unternehmen, die sich nur durch Billiggeld über Wasser halten. Auf Dauer werden diese vom Markt bereinigt.

Starke Wettbewerbsposition

Achte gezielt auf Nischenplayer und Hidden Champions in lukrativen Teilbereichen. Durch Alleinstellungsmerkmale können diese sich ideal von der Konkurrenz abgrenzen und überdurchschnittlich profitabel wachsen.

Eine monopolartige Stellung in einem profitablen Nischenmarkt ist ideal und verspricht nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Dagegen solltest du stark umkämpften Märkten mit hohem Konkurrenzdruck eher meiden.

Top Management ist Pflicht

Gerade bei jungen Wachstumsunternehmen kommt es entscheidend auf ein erfahrenes und unternehmerisch denkendes Management an. Prüfe den Werdegang des Vorstands und der Geschäftsführung sorgfältig. Folgende Aspekte sind wichtig:

  • Branchenexpertise und Erfolgsbilanz in der jeweiligen Nische
  • Internationale Managementerfahrung von Vorteil
  • Gutes Netzwerk und Kontakte zu Kunden, Lieferanten und Investoren
  • Erfolgreiche Führung größerer Unternehmensteams
  • Idealerweise noch selbst mit eigenem Kapital investiert

Ein beispielhafter Karriereverlauf wäre: Vom Vertrieb über das Produktmanagement bis hin zur Geschäftsleitung in der Branche tätig gewesen. Mehrfach erfolgreiche Unternehmen aufgebaut und verkauft. Vermeide unerfahrene Neulinge ohne Track Record.

Die Bewertung im Auge behalten

Gerade bei jungen Wachstumstiteln mit noch geringen Gewinnen besteht die Gefahr einer Überbewertung. Achte daher auf ein gesundes Verhältnis von Kurs und Umsatz (KUV) sowie Kurs und Gewinn (KGV).

Orientiere dich an den historischen Durchschnittswerten vergleichbarer Unternehmen in der jeweiligen Branche. Misstraue Aktien, die deutlich über dem Branchendurchschnitt gehandelt werden. Hier besteht Korrekturbedarf.

Berücksichtige außerdem die zukünftigen Wachstumsaussichten. Ein höheres KGV kann oftmals durch das weitere Ertragspotenzial gerechtfertigt sein.

Perlen finden – Hier findest du die attraktivsten Small Caps

Nach diesen Analysekriterien die spannendsten Small Cap Aktien herauszufiltern ist leichter gesagt als getan. Hier sind einige hilfreiche Ansätze, wie du erfolgversprechende Titel identifizierst:

Small Cap Indizes – Die Vorauswahl nutzen

Einen ersten Anhaltspunkt bieten etablierte Small Cap Indizes wie SDAX, TecDAX oder Europas Aktienindex Stoxx Europe Small 200. Hier findest du bereits eine Vorselektion der liquidesten und interessantesten Small Caps.

Recherchiere die aktuelle Zusammensetzung und Analysteneinschätzung zu diesen Indizes. Finde heraus, welche Titel in den letzten Monaten aufgenommen wurden und positiv auffallen. Das ist schon einmal ein guter Ausgangspunkt.

Screening Tools – Fundamentaldaten gezielt filtern

Mithilfe von Aktien-Screening-Tools wie finviz, wallstreet-online oder boerse.de kannst du gezielt nach Titeln mit bestimmten Fundamentaldaten suchen. Folgende Filter sind für die Small Cap Suche nützlich:

  • Marktkapitalisierung zwischen 150 und 500 Mio. Euro
  • KUV unter Branchendurchschnitt
  • EPS-Wachstum > 15%
  • Verschuldungsgrad < 50%
  • Pos. Cashflow und Margen
  • PEG < 1

So findest du mit wenigen Klicks unterbewertete Small Caps mit soliden Finanzkennzahlen und hohem Wachstum. Du kannst die Filter natürlich beliebig anpassen und verfeinern.

Branchen und Anlagethemen identifizieren

Ein weiterer Ansatz ist es, sich auf erfolgversprechende Zukunftsbranchen und Anlagethemen zu fokussieren. Denkbar sind beispielsweise:

  • Digitalisierung und Industrie 4.0
  • Software und Cybersicherheit
  • Cloud und Rechenzentren
  • E-Commerce und Payment
  • Elektromobilität
  • Erneuerbare Energien
  • Biotechnologie und Medizintechnik
  • Wasserstoffwirtschaft

Recherchiere gezielt Small Caps, die in diesen Wachstumsfeldern aktiv sind. Die Titel mit den innovativsten Produkten und dem größten Marktpotenzial sind besonders interessant.

Aktien-Newsletter abonnieren

Es gibt spezialisierte Newsletter von Aktienanalysten und Börsendiensten, die sich gezielt auf die Small Cap Investition fokussieren. Diese verfügen über jahrelange Erfahrung in dem Segment.

Solche professionellen Analysten wissen genau, worauf es bei der Small Cap Auswahl ankommt. Sie kennen oft interessante Geheimtipps und sind ideale Tippsgeber.

Prüfe daher unbedingt die Abos relevanter Small Cap Newsletter. Die geringen Kosten dafür rechnen sich schnell durch gewinnbringende Anlageideen.

Von den Profis lernen

Recherchiere die Portfolios und Investments erfahrener Top-Investoren wie Peter Lynch, Warren Buffet oder Frank Thelen. Diese Profis haben oft den richtigen Riecher für erfolgversprechende Small Caps von morgen.

Am einfachsten findest du ihre Investments in deren Publikationen oder Aktionärsbriefen. Aber auch in Berichten und Interviews äußern sie sich oft zu ihren laufenden Engagements. Sammle diese Infos und ziehe interessante Anregungen für dein eigenes Small Cap Portfolio.

Messen und Konferenzen besuchen

Informiere dich über Fachmessen und Konferenzen zu zukunftsträchtigen Branchen wie Medizintechnik, Biotech oder Rechenzentren. Diese werden oft von jungen Unternehmen genutzt, um sich und ihre Innovationen zu präsentieren.

Hier bekommst du einen guten Überblick zu den Trends der Zukunft und kannst direkt mit den Unternehmen ins Gespräch kommen. Ideal, um spannende Investments aufzuspüren, die noch am Anfang ihrer Erfolgsgeschichte stehen.

Gute von schlechten Investments unterscheiden

Hast du über diese Wege interessante Small Cap Kandidaten gefunden, ist eine eingehende Analyse und Bewertung unerlässlich. Nur so kannst du gute Investments von schlechten unterscheiden und clever investieren.

Folgende Aspekte sind dabei im Detail zu prüfen:

Das Marktpotenzial einschätzen

  • Wie groß ist der adressierbare Gesamtmarkt der Branche aktuell und in den nächsten Jahren?
  • Mit welcher durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate kann künftig gerechnet werden?
  • Wie hoch ist der Anteil, den das Unternehmen aktuell bedient?
  • Welche Wachstumschancen ergeben sich durch neue Produkte und Regionen?

Nur wenn das Marktpotenzial groß genug ist, kann sich das Investment auszahlen.

Die Wettbewerbssituation analysieren

  • Wie viele direkte Wettbewerber existieren? Über welche Marktmacht verfügen diese?
  • In welchen Bereichen ist das Unternehmen besser bzw. schlechter aufgestellt?
  • Lassen sich Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsvorteile identifizieren?
  • Bestehen Eintrittsbarrieren für neue Konkurrenten?

💡Je geringer der Wettbewerbsdruck, desto besser. Ideal sind monopolartige Stellungen in Marktnischen.

Die Produkte unter die Lupe nehmen

  • Wie innovativ und zukunftsträchtig ist das Produktportfolio?
  • Kann das Unternehmen seine Produkte zum Premium-Preis verkaufen?
  • Wie diversifiziert ist das Angebot oder besteht Abhängigkeit von einzelnen Produkten?
  • Welche F&E-Pipeline besteht für zukünftige Produkte?

Die Produkte müssen überzeugen und langfristiges Wachstum ermöglichen.

Die Managementqualität beurteilen

  • Verfügt das Management über die nötige Erfahrung und Expertise?
  • Sind die Vergütungsmodelle und der Aktienbesitz angemessen?
  • Arbeitet das Management selbst unternehmerisch und aktionärsfreundlich?
  • Ist das Team breit und tief genug aufgestellt?

Ohne qualifiziertes Management läuft nichts. Hier lohnt sich ein sehr genauer Blick.

Die Aktionärsstruktur checken

  • Wer sind die Hauptaktionäre und wie hoch sind die Aktienpakete?
  • Sind Management und Gründer noch signifikant investiert?
  • Existieren renommierte Ankerinvestoren?

Hoher Insiderbesitz ist ein gutes Zeichen. Misstraue Unternehmen ohne eigenen finanziellen Einsatz.

Gerne, hier ist eine Fortsetzung mit weiteren Details zur Small Cap Investition:

Die Bewertung rational hinterfragen

Gerade bei schnell wachsenden Small Caps besteht die Gefahr einer Überbewertung. Analysiere daher die aktuelle Börsenbewertung detailliert:

  • Sind KUV, KGV und KBV im historischen Vergleich und im Peer-Group-Vergleich angemessen?
  • Wie sehen die erwarteten Wachstumsraten für Umsatz und Gewinn aus? Rechtfertigen diese eine ambitionierte Bewertung?
  • Existieren bilanzielle Risiken wie hohe Goodwills, stille Reserven oder Pensionsrückstellungen?
  • Wie ist die Free Cashflow-Rendite? Gibt es hohe Investitionsbedarfe?

Misstraue stark überhöhten Bewertungen und optimistischen Analystenschätzungen. Der Markt übertreibt oft.

Die Investorenstruktur checken

Beobachte genau, wer die größten Investoren sind:

  • Sind viele bekannte Fonds und Vermögensverwalter investiert?
  • Zeigen Insiderkäufe das Vertrauen des Managements an?
  • Wird die Aktie oft als Übernahmekandidat gehandelt?

Hohes Interesse institutioneller Investoren ist ein gutes Qualitätsmerkmal.

Red Flags identifizieren

Achte außerdem auf folgende Warnzeichen, die du meiden solltest:

  • Aggressives Rechnungswesen mit wachstumsschönendem Effekten
  • Hohe Agentenprovisionen oder undurchsichtige Firmenkonstrukte
  • Klumpenrisiken durch Abhängigkeit von Großkunden
  • Negative Cashflows trotz vermeintlich florierendem Geschäft
  • Hauptprodukte lassen sich leicht kopieren
  • Management ohne nennenswerte eigene Investments

Je mehr solcher Aspekte zutreffen, desto kritischer solltest du das Unternehmen hinterfragen.

FAQ

Was sind Small Caps?

Small Caps, oder auch Nebenwerte genannt, beziehen sich auf Aktien von Unternehmen mit einer relativ kleinen Marktkapitalisierung. In der Regel wird die Marktkapitalisierung eines Unternehmens berechnet, indem man den Aktienkurs mit der Anzahl der ausstehenden Aktien multipliziert. Obwohl die genaue Definition variieren kann, werden Unternehmen häufig als Small Caps betrachtet, wenn ihre Marktkapitalisierung zwischen 300 Millionen und 2 Milliarden Euro liegt.

Wie unterscheiden sich Small Caps von Large Caps und Mid Caps?

Während Small Caps Unternehmen mit einer kleineren Marktkapitalisierung darstellen, beziehen sich Large Caps auf Unternehmen mit einer großen Marktkapitalisierung, häufig über 10 Milliarden Euro. Mid Caps liegen dazwischen und repräsentieren Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 2 Milliarden und 10 Milliarden Euro.

Warum sollte man in Small Caps investieren?

Investitionen in Small Caps bieten das Potenzial für höhere Renditen im Vergleich zu Large Caps. Da sie kleiner und oft weniger erforscht sind, können sie mehr Wachstumspotenzial bieten. Allerdings sind sie in der Regel auch volatiler und können daher ein höheres Risiko darstellen.

Wo kann ich Small Caps finden?

Viele Börsen haben spezielle Indizes für Small Caps, die Investoren helfen können, potenzielle Investitionsmöglichkeiten in diesem Segment zu identifizieren. Beispiele sind der S&P 600 SmallCap Index oder der Russell 2000 Index in den USA.

Sind Small Caps riskanter als Large Caps?

Aufgrund ihrer Größe und ihrem Wachstumspotenzial können Small Caps volatiler und daher riskanter sein als Large Cap-Aktien. Es ist wichtig, dass Investoren ihre Risikobereitschaft berücksichtigen, bevor sie in Small Caps investieren.

Fazit: Mit der richtigen Vorbereitung zum Small Cap Investment-Erfolg

Small Cap Investments bergen für erfahrene Investoren große Renditechancen, aber auch entsprechende Risiken. Mit der richtigen Vorbereitung, sorgfältiger Titelauswahl und fundamentaler Unternehmensanalyse lassen sich die Risiken aber reduzieren.

Wer die beschriebenen Aspekte und Bewertungskriterien berücksichtigt, kann mit den Perlen am Aktienmarkt langfristig solide Renditen erzielen. Trotz aller Sorgfalt sind Geduld und Ausdauer allerdings wichtige Erfolgsfaktoren.