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CFD Glossar: Alle wichtigen Begriffe im CFD Handel

  • Beitrag zuletzt geändert am:21 November 2023
  • Beitrags-Kategorie:CFD
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  • Lesedauer:33 min Lesezeit

In diesem umfangreichen CFD Glossar findest du alle Begriffe und Definitionen, die für den erfolgreichen CFD Handel notwendig sind. Egal, ob du Anfänger oder fortgeschrittener Trader bist, dieses Glossar wird dir helfen, dein Wissen zu erweitern und sicherer im CFD Trading zu werden.

Schlüsselinformationen

BegriffCFD Bedeutung
CFDContract for Difference, Finanzinstrument für spekulative Kursgeschäfte.
HebelInstrument, das Gewinne und Verluste multipliziert.
Stop-LossOrderart zur Verlustbegrenzung.
SpreadDifferenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis.
RisikomanagementStrategien zur Begrenzung von Verlusten und Risiken.
MarktorderSchnelle Kauf-/Verkaufsorder zum aktuellen Preis.
LimitorderKauf-/Verkaufsorder zu einem festgelegten Preis.
CFD BrokerDienstleister, der Zugang zum CFD Handel ermöglicht.
CFD Glossar Übersicht

CFD Definition: Was bedeutet Contract for Difference

CFD steht für Contract for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakt. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um ein Finanzinstrument, das es ermöglicht, auf steigende oder fallende Kurse (short gehen) verschiedener Märkte zu spekulieren.

CFD Glossar

Im CFD Handel kaufe und verkaufe ich nicht den eigentlichen Vermögenswert, sondern schließe einen Vertrag mit meinem Broker ab. Dieser Vertrag gibt mir das Recht, an der Kursentwicklung des zugrundeliegenden Vermögenswertes (Basiswert) teilzuhaben. Dabei zahle ich nur die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis (Geldkurs und Briefkurs), die als Gewinn oder Verlust verbucht wird.

CFD werden dabei nicht über die Börse gehandelt, sondern over the counter (OTC).

CFDs bieten eine Menge Flexibilität, da sie auf so gut wie jedem Markt (Aktien CFD, Index CFD, Rohstoff CFDs wie Gold, Devisen, Anleihen CFD oder Kryptowährungen wie z.B.: Bitcoin CFDs) gehandelt werden können und es keine Mindesthandelsgröße gibt. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass der Hebel im CFD Handel sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringt.

CFD-Swap:

Ein weiterer wichtiger Begriff ist der CFD-Swap. Er bezieht sich auf die Übernacht-Haltekosten (Finanzierungskosten), die anfallen können, wenn du eine CFD-Position über einen Handelstag hinaus hältst.

💡Der CFD-Swap kann entweder positiv oder negativ sein, je nach Zinssätzen der zugrundeliegenden Assets.

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Was bedeutet CFD? – Zusammenfassung:

  • CFD steht für Contract for Difference (Differenzkontrakt) und ermöglicht das Spekulieren auf steigende oder fallende Kurse (short gehen) verschiedener Märkte.
  • Im CFD Handel kaufe und verkaufe ich nicht den eigentlichen Vermögenswert, sondern handele die Kursbewegung.
  • CFDs bieten Flexibilität und können auf so gut wie jedem Markt gehandelt werden.
  • Der Hebel im CFD Trading birgt Chancen, aber auch Risiken.

Wie funktioniert CFD Trading?

Im CFD Trading geht es darum, auf steigende oder fallende Kurse verschiedener Märkte zu spekulieren. CFDs (Contracts for Difference) sind Finanzinstrumente, die es ermöglichen, diese Spekulationen in Form von Differenzausgleichen durchzuführen.

Kuchendiagramm zur Übersicht möglicher Kosten im CFD Handel
Dieses Kuchendiagramm gibt einen visuellen Überblick über die verschiedenen Arten von Kosten, die im CFD Handel anfallen könnten: Spread, Finanzierungskosten (Swaps), Ein- und Auszahlung sowie Kommission.

Um CFDs zu traden, benötigst du einen CFD Broker, der dir Zugang zu den verschiedenen Märkten und Instrumenten bietet.

CFD Trading bietet eine Vielzahl von Orderarten, die es dir ermöglichen, deine Positionen genau zu planen und zu steuern.

Market Orders, Limit Orders und Stop-Orders.

Mit Market Orders kaufst oder verkaufst du ein Instrument zum aktuellen Marktpreis.

Limit Orders ermöglich eine Position zu einem bestimmten Preis eröffnen oder schließen.

Mit Stop-Orders kannst du Verluste begrenzen oder Gewinne sichern.

Doch Vorsicht: 

CFD Trading birgt auch ein hohes Risiko. Aufgrund des Hebels können hohe Verluste entstehen, wenn der Kurs sich gegen dich bewegt. Deshalb ist es wichtig, dein Risiko beim CFD Trading im Griff zu behalten.

Eine wichtige Methode dafür ist das Risikomanagement, das die Bestimmung der Positionsgröße und des Stop-Losses umfasst.

Um erfolgreich im CFD Trading zu sein, solltest du dich immer über die aktuelle Marktsituation und die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen informieren.

❗Es gibt viele Analysemethoden, die dir dabei helfen können, wie zum Beispiel die technische und fundamentale Analyse.

Die Flexibilität und Vielfalt von CFD Trading machen es zu einem attraktiven Markt für viele Trader. Mit dem richtigen Wissen und einer klugen Strategie kannst du beim CFD Handel erfolgreich sein.

Lot und Pips: Im CFD-Handel sind Lot und Pips Schlüsselkonzepte für die Handelsgröße und die Kursbewegungen.

💡Ein Lot ist eine standardisierte Einheit der Handelsgröße, während ein Pip die kleinste Preisbewegung darstellt, die ein Wechselkurs machen kann.

CFD Broker: Die richtige Wahl treffen

Bei der Wahl deines CFD Brokers solltest du einige wichtige Kriterien berücksichtigen, um dein Tradingerlebnis zu optimieren und erfolgreich im CFD Handel zu sein.

KriteriumCFD Erklärung
RegulierungStelle sicher, dass der CFD Broker von einer seriösen Regulierungsbehörde (ESMA, BaFin, MFSA, CySec) überwacht wird, um dein Tradingkapital zu schützen.
GebührenVergleiche die Gebühren der verschiedenen CFD Broker, um sicherzustellen, dass du die besten Konditionen erhältst.
HandelsplattformÜberprüfe die Handelsplattform des CFD Brokers, um sicherzustellen, dass sie benutzerfreundlich und zuverlässig ist.
ProduktangebotPrüfe, ob der CFD Broker das Produktangebot bereitstellt, das du für dein Trading benötigst.
KundensupportTeste den Kundensupport des CFD Brokers, um sicherzustellen, dass du bei Fragen oder Problemen schnell Unterstützung bekommst.
CFD Brokerwahl – Kriterien

Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten

Achte auch auf die verfügbaren Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten. Manche Broker bieten mehrere Optionen wie Banküberweisung, Kreditkarte oder E-Wallets wie PayPal an.

Neben diesen Kriterien gibt es auch noch weitere Funktionen, die ein guter CFD Broker bieten sollte. Dazu gehören beispielsweise eine Trading-App für unterwegs, ein Demokonto zum Üben oder automatisierte Trading-Tools. Wäge die Vor- und Nachteile ab und wähle den CFD Broker, der am besten zu deinen Anforderungen und Zielen passt.

CFD Strategien: Gewinnbringendes Handeln

Bei meinem CFD Handel setze ich verschiedene Strategien ein, um meine Gewinnchancen zu maximieren und meine Verluste zu begrenzen. Eine erfolgreiche CFD Strategie erfordert eine gründliche Analyse des Marktes sowie eine sorgfältige Planung und Umsetzung der Trades.

Eine der grundlegenden CFD Trading Strategien ist die Trendfolge.

Hierbei versuche ich, von einem klaren Trend auf dem Markt zu profitieren, indem ich in die gleiche Richtung handele. Diese Strategie erfordert eine genaue Beobachtung der Charts und Kurse, sowie eine schnelle Reaktion auf Veränderungen.

Kuchendiagramm zur Übersicht der Erfolgsquote verschiedener CFD Trading Strategien
Dieses ansprechend gestaltete Kuchendiagramm zeigt die unterschiedlichen Erfolgsquoten von verschiedenen CFD Trading Strategien wie Trendfolge, Kontra-Trend, Breakout und Scalping.

Eine weitere Strategie, die ich einsetze, ist die Kontra-Trend-Strategie. Hierbei versuche ich, von kurzzeitigen Umkehrungen im Markt zu profitieren, indem ich gegen den Trend handle. Diese Strategie erfordert eine starke Analysefähigkeit und eine schnelle Reaktionsfähigkeit, da sie mit höheren Risiken verbunden ist.

Außerdem nutze ich die Volatilitätsstrategie, um von plötzlichen Marktbewegungen zu profitieren. Hierbei werden CFDs auf Basis von Volatilitätsindikatoren gekauft und verkauft, um von kurzfristigen Schwankungen im Markt zu profitieren.

Eine weitere wichtige Baustein für um erfolgreich CFD Trading zu lernen ist das Risikomanagement und MoneyManagement. Hierbei geht es darum, Verluste zu begrenzen und das Tradingkapital zu schützen. Ich setze Stop-Loss-Orders ein, um Verluste zu begrenzen, und bestimme Positionsgrößen sorgfältig, um das Risiko zu streuen.

Breakout-Strategie: Eine weitere wichtige Strategie ist die Breakout-Strategie. Hierbei versuchst du, frühzeitig in einen neuen Trend einzusteigen, indem du eine Position eröffnest, sobald der Preis eine bestimmte Widerstands- oder Unterstützungszone durchbricht.

Breakout Trading - Ausbruch
Schaubild der Faktoren für einen Breakout

Letztendlich ist es wichtig, dass jede CFD Strategie individuell angepasst wird und auf die eigenen Bedürfnisse und Fähigkeiten abgestimmt wird. Mit einer sorgfältigen Planung und Umsetzung der Strategien kann man seine Gewinnchancen im CFD Handel deutlich erhöhen.

Mehr dazu: CFD Trading Erfahrung: Beginner Anleitung & beste CFD Broker Handelsplattformen

CFD Hebel: Chancen und Risiken

Beim CFD Handel kannst du mithilfe des Hebels größere Handelspositionen eröffnen als dein Kontostand es erlauben würde. Das bedeutet, dass du mit nur einem Bruchteil des Kapitals handeln kannst, das du normalerweise benötigen würdest. Der Hebel multipliziert somit deine Gewinne und Verluste.

Grafik zeigt die Hebelwirkung im CFD Handel
Diese Grafik zeigt, wie sich das Endguthaben in Abhängigkeit von verschiedenen Hebeln verändert, wenn der Preis des Basiswerts schwankt.

Die Höhe des Hebels hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem gehandelten Basiswert, dem gewählten CFD Broker (in Europa oder außerhalb von Europa) und deiner Erfahrung im Handel mit CFDs (regulärer Kunde vs professioneller Status).

💡Ein hoher Hebel kann dir hohe Gewinne bringen, aber auch dein Verlustpotenzial erhöhen. Daher solltest du den Positionshebel verantwortungsvoll einsetzen.

Ein Beispiel:

Wenn du einen CFD auf eine Aktie kaufst und der Hebel 10 beträgt, bedeutet dies, dass du mit einem Einsatz von 1.000 Euro eine Position im Wert von 10.000 Euro eröffnen kannst.

Steigt der Aktienkurs um 1%, beträgt dein Gewinn 100 Euro. Doch bei einem Kursrückgang um 1% verlierst du ebenfalls 100 Euro.

Wichtig: Setze den Hebel immer nur ein, wenn du das Risiko vollständig verstehst. Achte darauf, dass du das Verlustrisiko im Blick behältst und das Risiko durch den Einsatz des Hebels nicht unnötig erhöhst. Teste vorab ein CFD Demokonto.

Weitere Informationen: CFD Trading Beispiele: Positionsgröße, Margin, Risiko, Gewinn 

Margin Call und Stop Out

Ein Margin Call tritt auf, wenn das Kapital bzw. das Margin Level auf deinem Konto unter eine bestimmte Grenze fällt (100%). Laufen die Positionen bzw. Trades weiter gegen dich, dann erhältst du bei 50% Margin Level einen Stop Out, d.h. die Positionen werden vom CFD Broker glattgestellt.

CFD Marktausführung: Grundsätze und Techniken

Geht es um die CFD Marktausführung, ist es wichtig zu verstehen, wie der Markt funktioniert und wie man ihn analysiert.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass der CFD Handel auf verschiedenen Märkten stattfindet, wie z.B. Aktien, Rohstoffe oder Indizes. Jeder Markt hat seine eigenen Besonderheiten und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst.

Um den Markt zu analysieren, ist es hilfreich, Charts zu nutzen. Diese zeigen die Kursentwicklung im Zeitverlauf an und können genutzt werden, um Trends zu erkennen und Prognosen zu erstellen.

💡Es gibt verschiedene Chartarten, wie z.B. Linien-, Balken– oder Candlestick-Charts, die verschiedene Informationen liefern und je nach Vorliebe genutzt werden können.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der CFD Marktausführung ist die Wahl der richtigen Ausführungsart. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Order auszuführen, wie z.B. Market-Orders, Limit-Orders oder Stop-Orders.

Jede Orderart hat ihre eigenen Vorteile und Nachteile und sollte entsprechend der eigenen Handelsstrategie gewählt werden.

Slippage

Slippage tritt auf, wenn deine Order zu einem anderen Preis ausgeführt wird als erwartet. Dies kann in volatilen Märkten passieren und beeinflusst die Rentabilität deiner Trades.

CFD Risiko: Verlustbegrenzung und Risikomanagement

Beim CFD Handel geht es nicht nur darum, Gewinne zu erzielen, sondern auch um die Begrenzung von Verlusten und das Management des Risikos.

Denn jeder Trade birgt ein gewisses Verlustrisiko. Es ist daher besonders wichtig, dieses Risiko zu verstehen und zu kontrollieren, um erfolgreich im CFD Handel zu sein.

Hierbei spielt die Setzung von Stop-Loss-Orders eine entscheidende Rolle. Eine Stop-Loss-Order legt fest, zu welchem Kurs die Position automatisch geschlossen wird, um das Verlustrisiko zu begrenzen.

❗Es ist wichtig, eine Stop-Loss-Order immer zu setzen, um Verluste zu begrenzen und das Risiko zu reduzieren.

Zudem ist es sinnvoll, die Positionsgröße zu bestimmen und das Risiko zu streuen. Die Positionsgröße sollte so gewählt werden, dass das Verlustrisiko bei einem einzelnen Trade begrenzt wird. Auch das Streuen des Risikos auf verschiedene Märkte oder Assets kann dazu beitragen, das Risiko zu minimieren.

Ein guter CFD Broker sollte zudem verschiedene Tools und Funktionen zur Unterstützung des Risikomanagements anbieten. Hierzu gehört beispielsweise die Möglichkeit, Grenzen für das Verlustrisiko festzulegen oder verschiedene Orderarten zu nutzen, um das Risiko zu kontrollieren.

Take-Profit-Order

Eine Take-Profit-Order ist eine Order, die deine Position automatisch schließt, sobald ein bestimmter Gewinn erreicht ist. Sie hilft dir dabei, deine Gewinne zu sichern, ohne ständig den Markt beobachten zu müssen.

Das Risiko beim CFD Handel kann nicht eliminiert werden, jedoch kann es durch ein effektives Risikomanagement und die Verwendung von verschiedenen Orderarten begrenzt werden.

CFD Orderarten: Vielfalt und Flexibilität

Beim CFD Handel gibt es verschiedene Orderarten, die du nutzen kannst, um deine Trades effektiver zu gestalten und deine Ziele zu erreichen. Hier erfährst du alles Wichtige zu den verschiedenen CFD Orderarten.

Marktorders

Eine Marktorder ist die einfachste und schnellste Art, eine CFD Position zu eröffnen oder zu schließen. Bei einer Marktorder kaufst oder verkaufst du zum aktuellen Marktpreis und erhältst somit eine sofortige Ausführung. Diese Orderart eignet sich besonders für schnelle Trades oder bei hoher Volatilität.

Limitorders

Mit einer Limitorder legst du einen Preis fest, zu dem du kaufen oder verkaufen möchtest. Sobald der Markt diesen Kurs erreicht, wird die Order automatisch ausgeführt. Diese Orderart eignet sich besonders gut für geplante Trades oder für den Fall, dass du nicht den ganzen Tag vor dem Computer sitzen kannst.

Stop-Orders

Eine Stop-Order hilft dabei, Verluste zu begrenzen oder Gewinne zu sichern. Hierbei legst du eine Marke fest, bei deren Erreichen eine Position automatisch geschlossen wird. Wenn du also beispielsweise eine Long-Position hältst und den Kursverlauf genau beobachtest, kannst du eine Stop-Order setzen, um deine Position zu schließen, wenn der Kurs unter einen bestimmten Kurs fällt.

Trailing-Stop Orders

Eine Trailing-Stop Order ist eine spezielle Art der Stop-Order. Hierbei wird der Stop-Loss dynamisch nachgezogen, wenn sich der Kurs in die von dir gewünschte Richtung entwickelt. So kannst du Gewinne sichern, während das Risiko minimiert wird.

Trailing Stop

Die Wahl der richtigen CFD Orderarten hängt von deiner individuellen Trading-Strategie ab. Es lohnt sich, verschiedene Orderarten zu testen und herauszufinden, welche zu dir und deinem Trading-Stil am besten passt.

GTC und Day Orders

Good-Till-Cancelled (GTC) und Day Orders sind zwei weitere Orderarten. Während GTC-Orders offen bleiben, bis sie ausgeführt oder manuell storniert werden, verfallen Day Orders, wenn sie nicht am selben Handelstag ausgeführt werden.

CFD Grundlagen: Wichtige Begriffe einfach erklärt

Als Anfänger im CFD Handel kann es schwierig sein, sich mit den vielen Fachbegriffen vertraut zu machen. In diesem Abschnitt werde ich wichtige Begriffe einfach und verständlich erklären, damit du den CFD Markt besser verstehen kannst.

Margin: Die Margin ist der Betrag, den du als Händler hinterlegen musst, um eine CFD Position zu eröffnen. Sie wird als Prozentsatz des Handelswerts berechnet und dient als Sicherheitsleistung für den Broker.

Spread: Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis eines CFDs. Er ist eine der wichtigsten Kennzahlen beim CFD Handel, da er einen Teil der Handelskosten darstellt.

Long: Wenn du einen CFD in Erwartung einer steigenden Kursentwicklung kaufst, nennt man das „long gehen“.

Short: Wenn du einen CFD in Erwartung einer fallenden Kursentwicklung verkaufst, nennt man das „short gehen“.

CFD Hebel: Der Hebel ist ein Instrument, das es dir ermöglicht, mit kleinem Kapitaleinsatz hohe Gewinne zu erzielen. Der Hebel multipliziert deinen Einsatz und deine Gewinne, aber auch dein Verlustrisiko.

Stop-Loss-Order: Eine Stop-Loss-Order ist eine Anweisung, die du deinem Broker gibst, um deine Position automatisch zu schließen, wenn ein bestimmter Kurs erreicht wird. Sie dient dazu, Verluste zu begrenzen und dein Risiko zu kontrollieren.

Liquidität: Die Liquidität bezeichnet die Fähigkeit eines Marktes, schnell und zuverlässig Kauf- oder Verkaufsaufträge auszuführen. Je höher die Liquidität eines Marktes ist, desto einfacher und schneller ist es, eine CFD Position zu eröffnen oder zu schließen.

Volatilität: Die Volatilität bezeichnet die Schwankungsbreite eines Marktes. Ein volatiler Markt weist große Preisschwankungen auf, während ein stabiler Markt nur geringe Schwankungen aufweist.

Rollover: Der Rollover bezieht sich auf das Schließen einer alten Position und das gleichzeitige Eröffnen einer neuen Position. Dies kann wichtig werden, wenn du CFD handelst, die auf einen Future taxiert werden. Läuft der alte Kontrakt aus, kannst du in der Regel eine Woche vorher eine Position im neuen CFD Future Kontrakt eröffnen. Bei den meisten CFD und Forex Brokern findet keine automatische Rollierung statt.

Eine Übersicht der Vorteile und Nachteile des CFD Trading findest du hier.

FAQ

Was bedeutet CFD?

CFD steht für „Contracts for Difference“ und sind Finanzinstrumente, die es ermöglichen, auf steigende oder fallende Kurse von Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffen zu spekulieren, ohne das eigentliche Asset zu besitzen.

Wie funktioniert CFD Trading?

Beim CFD Trading erwirbst du keinen physischen Besitz des zugrunde liegenden Assets. Stattdessen spekulierst du auf die Kursbewegungen des Assets. Wenn du glaubst, dass der Kurs steigen wird, eröffnest du eine Long-Position, und wenn du glaubst, dass der Kurs fallen wird, eröffnest du eine Short-Position.

Was sollte ich bei der Auswahl eines CFD Brokers beachten?

Bei der Auswahl eines CFD Brokers solltest du auf Kriterien wie Regulierung, Handelsplattform, Spreads, Hebelwirkung, Kundensupport und Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten achten. Ein guter CFD Broker sollte auch eine benutzerfreundliche Handelsplattform und eine zuverlässige Ausführung der Trades bieten.

Welche CFD-Strategien gibt es?

Es gibt verschiedene CFD-Strategien wie die Trendfolge-Strategie, die Kontra-Trend-Strategie, die Breakout-Strategie und die Scalping-Strategie. Jede Strategie hat ihre eigenen Vorteile und Risiken. Es ist wichtig, eine Strategie zu wählen, die zu deinem Risikoprofil und deinen Zielen passt.

Wie funktioniert der CFD Hebel?

Der CFD Hebel ermöglicht es dir, mit einem geringeren Kapitaleinsatz größere Handelspositionen zu eröffnen. Wenn du einen Hebel von 1:10 hast, kannst du zum Beispiel mit 1.000 Euro eine Position von 10.000 Euro handeln. Der Hebel multipliziert sowohl deine Gewinne als auch deine Verluste, daher ist es wichtig, den Hebel verantwortungsvoll einzusetzen.

Wie funktioniert die CFD Marktausführung?

Bei der CFD Marktausführung handelt es sich um den Prozess der Ausführung deiner Trades auf dem Markt. Es gibt verschiedene Ausführungsarten wie Market Order, Limit Order und Stop Order. Die Wahl der Ausführungsart hängt von deiner Handelsstrategie und deinen Zielen ab.

Wie kann ich mein Risiko beim CFD Trading kontrollieren?

Du kannst dein Risiko beim CFD Trading kontrollieren, indem du Stop-Loss-Orders setzt, deine Positionsgrößen bestimmst, dein Risiko streust und eine angemessene Risikomanagementstrategie verfolgst. Es ist wichtig, dein Risiko zu begrenzen, um dein Tradingkapital zu schützen.

Welche Orderarten gibt es beim CFD Handel?

Es gibt verschiedene Orderarten beim CFD Handel wie Market Order, Limit Order, Stop Order und Trailing Stop Order. Jede Orderart hat ihre eigenen Funktionen und Vorteile, die dir helfen können, deine Trades effektiv zu platzieren und deine Ziele zu erreichen.

Was sind die wichtigsten Begriffe im CFD Handel?

Im CFD Handel gibt es wichtige Begriffe wie Margin, Spread, Long, Short, Hebelwirkung, Lot und Pips. Es ist wichtig, diese Begriffe zu verstehen, um den CFD Handel besser zu verstehen und erfolgreich zu sein.

Fazit CFD Glossar

Ich hoffe, du hast durch das CFD Glossar bzw. CFD Wiki ein besseres Verständnis für den CFD Handel gewonnen. Es ist wichtig, dass du dich weiterhin über den Markt und seine Entwicklungen auf dem Laufenden hältst, um erfolgreich zu sein.

Nutze dein Wissen über CFDs und die verschiedenen Strategien und Techniken, um deine Trading-Fähigkeiten zu verbessern und dein Risiko zu minimieren. Sei dir bewusst, dass der CFD Handel mit Risiken verbunden ist, aber auch gute Möglichkeiten bietet, um Gewinne zu erzielen.

Fortbildung und Webinare:

Vergiss nicht, dass die kontinuierliche Weiterbildung im CFD Handel entscheidend ist. Webinare, Kurse und Fachliteratur können dir dabei helfen, deine Trading-Fähigkeiten weiter zu verfeinern.

Es gibt auch YouTube Kanäle, welche die Fachwissen vermitteln.

Wichtig ist vor dem Echtgeldhandel CFD Handel zu lernen.

Risikowarnung: CFDs sind komplexe Finanzinstrumente

Es ist unerlässlich zu verstehen, dass CFDs (Contracts for Difference) komplexe Finanzinstrumente sind und mit einem hohen Risiko für den Verlust von Geld einhergehen. Dieses Risiko ist insbesondere durch die Nutzung von Hebelwirkung erhöht. Bevor du dich entscheidest, CFD-Handel zu betreiben, solltest du sicherstellen, dass du die Funktionsweise der CFDs und die damit verbundenen Risiken vollständig verstanden hast. Bei Unsicherheiten ist es ratsam, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.

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